Umstellung von Präsenzveranstaltung auf Webinar

07. April 2020

Was sonst in einem Seminarraum vor Ort mit einem Referenten und mehreren Teilnehmenden, Seminarfolien, Flipcharts, Gruppenübungen und viel sozialer Interaktion stattfindet, wird neu virtuell durchgeführt. Mit dieser Ausgangslage durfte sich Tonja Sigrist Ende März 2020 in das digitale Abenteuer eines zweitägigen Webinars zu „BPMN 2.0“ stürzen.

Die Vorbereitung des Seminars gestaltete sich im Vergleich zu einer Präsenzveranstaltung sehr explorativ. Das heisst Inhalte, Übungen, Diskussionen, etc. wurden mit dem Gedanken vorbereitet, dass sie auch digital funktionieren könnten. Ob sie dann funktionierten, stellte sich erst während der Durchführung des Seminars heraus. Und nein, sie funktionierten nicht alle. Dank flexiblen und aufgeschlossenen Teilnehmenden wurden jedoch Vorschläge zu alternativen Möglichkeiten der Durchführung gemeldet und soweit möglich auch gleich umgesetzt.

Retrospektiv sind dabei nicht nur die Kenntnisse und der Umgang mit virtuellen Kollaborationstools relevant, auch die Art und Weise der Vermittlung, sowie die Balance zwischen individuellen Übungen und Ermöglichung von Diskussionen sind wichtig. Was jedoch in viel geringerem Masse stattfand, war die soziale Interaktion, der Austausch sowie der Wissenstransfer zwischen den Teilnehmenden und mir als Referentin. Ob dies überhaupt in gleichem Masse möglich ist, gilt es in weiteren Durchführungen herauszufinden.

Ein Geheimrezept liegt soweit noch nicht vor, doch die Motivation zum weiteren Ausprobieren und Lernen ist vorhanden. Und in Zeiten von Social Distancing war es eine schöne Erfahrung, mit so vielen, zuvor fremden Personen in Kontakt zu treten – auch wenn es „nur“ virtuell war.

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