Rückblick: eHealth Suisse zum HL7 Standard FHIR

20. Juni 2019

Eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung im Gesundheitswesen bedingt, dass verschiedenste IT-Systeme und Organisationen im Gesundheitswesen ihre Daten effizient und brauchbar untereinander austauschen können. Die Einigung auf gemeinsame, standardisierte Austauschformate ist dabei ein wichtiges Element und ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Interoperabilität.

Im Rahmen ihrer bisherigen Arbeiten und Mandate rund um das Thema eHealth und elektronisches Patientendossier (EPD) hat sich die APP immer wieder mit den internationalen Health Level 7 (HL7) Standards auseinandergesetzt.

Der Informationsanlass von eHealth Suisse zum HL7 Standard FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) nutzte die APP, um den Wissensaufbau auf dem Gebiet des noch relativ jungen Standards voranzutreiben. Der Anlass stiess allgemein auf reges Interesse und war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Den Teilnehmenden wurde ein interessantes und abwechslungsreiches sowie kurzweiliges Programm geboten.

Am Vormittag wurde den Teilnehmenden, nebst einer Einführung in den FHIR Standard, auch aufgezeigt, in welchen Bereichen FHIR zukünftig zum Einsatz kommen kann, sei dies im Rahmen von mHealth-Anwendungen oder beispielsweise bei der direktionalen Kommunikation zwischen Gesundheitsfachpersonen im Rahmen des Behandlungsprozesses.

FHIR, eine Weiterentwicklung und Ergänzung zu den bereits etablierten HL7 Standards V2, V3 und CDA, kennt grundsätzlich zwei Konzepte; die Ressourcen (Daten und Modelle) und eine Schnittstelle, über welche die Daten ausgetauscht werden. Dabei setzt FHIR auf bestehende Web-Standards und soll einfach und rasch zu implementieren sein.

Wem die Einführung am Vormittag zum FHIR Standard dann und wann etwas zu technisch war, der erhielt am Nachmittag Inputs zu möglichen Einsätzen von FHIR. Dabei wurde anhand von konkreten Projekten verschiedenste, fachliche Anwendungsfälle präsentiert, die mit Hilfe von FHIR Schnittstellen realisiert wurden. Ebenfalls wurde aufgezeigt, welche FHIR Elemente dabei tatsächlich umgesetzt wurden und was die Herausforderungen der Umsetzung waren.

Eine weitere Herausforderung die bleibt, ist es, eine gemeinsame Sprache bzw. ein gemeinsames Verständnis zwischen Business und IT zu finden. Die APP unterstützt ihre Kunden seit über 40 Jahren genau in diesem Bereich, sprich an der Schnittstelle Business zu IT und nimmt die Rolle als Übersetzerin wahr. Die APP-Berater Pascal Krebs und Manuel Weingart nutzten diesen Informationsanlass als Gelegenheit, ihr technisches Grundlagen-Know-how aufzubauen, damit die APP ihre Kunden weiterhin kompetent und erfolgreich unterstützen kann.

Möchten Sie mehr über dieses spannende Thema erfahren oder wissen, wie die APP auch Sie bei einem herausfordernden Vorhaben unterstützen kann? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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