Vielseitig. Politisch. International. APP in der Rolle eines Übersetzers beim Staatssekretariat für Migration.

Vielseitig. Politisch. International. Drei Begriffe, die das Engagement der APP beim Staatssekretariat für Migration (SEM) treffend beschreiben.

Durch das Schengen-Dublin-Abkommen, dem die Schweiz im Jahr 2008 beigetreten ist, hat sich der grenzüberschreitende Personenverkehr fundamental verändert. Die Schweiz wurde Teil des Schengenraums und die systematische Personenkontrolle an den Binnengrenzen hinfällig. Ausserdem dürfen Inhaber eines Schengen-Visa nun ohne weitere Anträge auch in die Schweiz einreisen. Damit die Schweiz ihre Sicherheitsinteressen wahren kann, kann sie sämtliche Visumanträge für den Schengenraum einsehen und hat ein Mitspracherecht bei der Ausstellung von Schengen-Visa. Dieser komplexe Prozess wird über das nationale Visuminformationssystem ORBIS abgewickelt, welches mit dem europäischen Visa-System verknüpft ist und laufend den sich verändernden rechtlichen Vorgaben der EU angepasst werden muss. Bei dieser Herausforderung unterstützt die APP Unternehmensberatung AG das SEM.

Als Business Analysten nehmen die Berater der APP die fachlichen Bedürfnisse aus verschiedenen SEM-Abteilungen, der Kantone, des Aussendepartements (EDA) und sogar von Schweizerischen Vertretungen im Ausland auf und übersetzen sie in technische System-Anforderungen. Die APP-Mitarbeitenden stehen nicht nur im Austausch mit einer grossen Anzahl an Stakeholdern, sondern bewegen sich auch in einem höchst anspruchsvollen politischen Umfeld. Im Auftrag des SEM stehen die Berater der APP in Kontakt mit anderen Schengen-Mitgliedstaaten. Dabei ergeben sich technische und kulturelle Herausforderungen. Jedes nationale Visa-System ist für andere Staaten eine Black-Box. Bei Problemen in der Abwicklung von Visa-Anträgen ist somit für die APP-Berater die persönliche Kontaktaufnahme mit anderen Schengen-Mitgliedstaaten unausweichlich. Dabei stellt sich auch schon mal heraus, dass Fehler in fremden IT-Systemen vorhanden sind, was ein Problem für die grenzüberschreitende Abwicklung von Visa-Anträgen darstellt. Nicht nur die Systemlösungen, sondern auch die Interpretation der gesetzlichen Vorgaben der EU unterscheiden sich zwischen den Schengen-Staaten teilweise erheblich. Die Vertreter der APP arbeiten eng mit der Rechtsabteilung des SEM zusammen, um einerseits Interpretationen zu beurteilen und andererseits den korrekten Umgang mit den hochsensiblen Personendaten im Rahmen der Visa-Vergaben zu klären.

Die Anpassung des ORBIS ist komplex. Das SEM kann sich in diesem Unterfangen auf die umfangreiche Business Analyse-Erfahrung der APP im Allgemeinen und die Erfahrung der APP-Berater im Übersetzen von fachlichen Anforderungen in Systemanforderungen im Speziellen verlassen und darf von der Erhebung nötiger Anpassungen im ORBIS bis zu deren erfolgreichen Einführung auf die Unterstützung der APP zählen.

Möchten Sie mehr zu diesem spannenden Projekt erfahren oder wollen Sie wissen, wie die APP auch Sie bei der Bewältigung ausserordentlicher Herausforderungen unterstützen kann? Unser Mandatsleiter, Herr Daniel Hämmerle, freut sich auf Ihre Anfrage.
 

Bild von Daniel Hämmerle
Daniel Hämmerle
BSc in Wirtschaftsinformatik Consultant, Produktmanager Requirements Engineering und Business Analyse +41 58 320 30 64hc/ppa//elremmeah/leinad

Kontaktieren Sie uns