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Morphathon 2025: Kreativität trifft auf Technologie
Beim Morphathon im Rahmen des diesjährigen APP-Firmenseminars wurden kreative Köpfe, KI und Low-Code-Plattformen zu einem Ideenfeuerwerk vereint, mit überraschenden Prototypen und echten Aha-Momenten.
Wie bringt man kreative Köpfe, innovative Technologien und echte Begeisterung an einen Tisch? Mit einem Morphathon!
Im März 2025 haben wir genau das geschafft: Im Rahmen unseres dreitägigen Firmenseminars, dem Morpho-Halt, erlebten wir statt klassischer Workshops einen Ideenmarathon voller Energie, Neugier und überraschender Ergebnisse.
Der Morpho-Halt ist inspiriert von der Kreativ-Morphologie nach Fritz Zwicky, eine Kreativitätsmethode zur systematischen Analyse komplexer Aufgabenstellungen. Die Teilnehmenden treffen sich in einem ungewöhnlichen Rahmen, lassen den Alltag hinter sich und denken Aufgabenstellungen radikal neu.
Bei uns wird dieses Format jedes Jahr im März zum Leben erweckt: Alle APPler:innen kommen zum Morpho-Halt zusammen. Dieses Jahr wurde daraus ein Morphathon – ein Morpho-Halt kombiniert mit einem Hackathon. Das Ziel: Informationstechnologie erlebbar machen.
In kleinen, interdisziplinären Teams entstanden innerhalb kürzester Zeit digitale Prototypen, Konzepte und Ideen. Dabei ging es nicht darum, das perfekte Produkt zu entwickeln, sondern Technologie greifbar zu machen, den Horizont zu erweitern und die Grenzen des technisch Machbaren auszuloten. Die Optimierung bestehender Prozesse war dabei ein willkommenes Nebenprodukt.
Sie sind neugierig, was beim Morphathon entstanden ist? Nachfolgend stellen wir Ihnen einige der spannendsten Themen und Projekte vor,als kleiner Einblick in drei Tage voller Ideen, Technik und Teamgeist.
Künstliche Intelligenz – vom Co-Piloten zum Turbo-Booster
Kaum ein Thema hat beim Morphathon so viel kreative Energie freigesetzt wie KI. Die Projekte zeigten eindrucksvoll, wie vielseitig KI heute schon einsetzbar ist, von der App-Entwicklung bis zur Prozessautomatisierung.
Besonders eindrucksvoll war ein Projekt, das eine KI-gestützte Programmierumgebung nutzte. Während andere Gruppen jeweils an einem bestimmten Prototyp tüftelten, entwickelte dieses Team gleich acht funktionierende Apps, basierend auf den Ideen der anderen. In kürzester Zeit entstanden so digitale Werkzeuge, die direkt ausprobiert werden konnten. Das Publikum war begeistert und verlieh dem Projekt verdient den Publikumspreis.
Auch in anderen Projekten zeigte sich das Potenzial von KI im Alltag durch gezielte Prozessoptimierungen: Mithilfe einer Low-Code-Plattform und dem Einsatz der ChatGPT-API wurden personalisierte Newsletter-E-Mails generiert, die News-Artikel aus einer Fachzeitschrift basierend auf den individuellen Interessen enthalten. Ein toller Use Case, der die Nutzung von KI für administrative Prozesse im Arbeitsalltag aufzeigt.
Ein weiteres Projekt widmete sich der Effizienzsteigerung bei der Erstellung neuer Ergebnisse. Ziel war es, bestehendes Wissen und vorhandene Inhalte besser nutzbar zu machen, um den Aufwand bei der Erstellung neuer Ergebnisse zu reduzieren.
Dazu wurde ein Prototyp einer Conversational AI (Chatbot) entwickelt, der vorhandene Dokumente analysiert und bei neuen Aufgaben relevante Informationen vorschlägt. Das Projekt zeigte eindrücklich, wie sich firmeneigene Daten nutzen lassen, um interne Prozesse durch KI gezielt zu automatisieren und die Wiederverwendung vorhandener Dokumente zu optimieren.
Low-Code Plattformen – Innovation für alle
Low-Code-Plattformen erleben derzeit einen regelrechten Aufschwung, und das aus gutem Grund: Sie ermöglichen es, digitale Lösungen schnell und effizient zu entwickeln, ohne auf umfangreiche Programmierkenntnisse angewiesen zu sein. In einer Zeit, in der Innovationszyklen immer kürzer werden, bieten Low-Code-Ansätze eine attraktive Möglichkeit, Ideen schnell, intuitiv und praxisnah umzusetzen.
Auch beim Morphathon zeigte sich dieses Potenzial eindrucksvoll. Dank den eingesetzten Low-Code-Plattformen konnte mit wenig Programmierkenntnissen Applikationen mit nützlichen Funktionen und ansprechenden Designs entwickelt werden.
Ein Team entwickelte ein Lerndashboard, das Lernfortschritte sichtbar macht und mit Gamification-Elementen wie Medaillen und persönlichen Zielen motiviert. Auf diese Weise wird das Mitarbeitergespräch nicht nur informativer, sondern vielleicht sogar ein bisschen unterhaltsam.
Ein anderes Team baute einen Mandats-Marktplatz, auf dem sich Mitarbeitende auf spannende Mandate bewerben können – eine innovative Lösung für die wachsende Staffing-Herausforderung in einer dynamischen Organisation. Beide Projekte entstanden aus echten Bedürfnissen und werden nun auch ausserhalb des Morphathons von uns weiterentwickelt.
UX-Optimierungen – wenn Design den Unterschied macht
In einer zunehmend digitalen Arbeitswelt entscheidet nicht nur die Funktionalität einer Anwendung über ihren Erfolgsondern auch, wie intuitiv und angenehm sie zu bedienen ist. User Experience (UX) ist deshalb längst kein «Nice-to-have» mehr, sondern ein zentrales Element moderner Softwareentwicklung. Beim Morphathon wurde das besonders deutlich in Projekten, die bestehende Tools aus Sicht der Nutzer:innen neu dachten.
Zwei Gruppen nahmen sich Module im internen ERP-System vor und zeigten, wie durchdachtes Design den Alltag erleichtert. Das Skillmatching-Modul zur Identifikation geeigneter Mitarbeiter:innen für eine bestimmte Aufgabe wurde neu entworfen: Statt starrer Filter erlaubt ein Chatbot-Interface die Suche nach passenden Profilen – intuitiv, flexibel und mit Vergleichsfunktion. Auch das Rapportierungs-Modul wurde überarbeitet.
Eine neue Tages- und Wochenansicht, flexiblere Eingaben mit einer Drag-und Drop-Funktionalität und hinterlegte Mandatsinformationen machen das Rapportieren einfacher und effizienter. Ein schönes Beispiel dafür, wie UX den Alltag spürbar verbessern kann.
Technische Spielwiese – wenn’s richtig «nerdig» wird
Einige Projekte fielen durch ihre technische Raffinesse auf: hier wurde getüftelt, getestet und programmiert. Ein Team brachte Roboterfahrzeuge dazu, Licht und Linien zu folgen, ein spielerischer Zugang zu Sensorik und Steuerung. Ein anderes entwickelte den «Passwortknackinator Max pro+ 9001», ein Tool zur Bewertung der Passwortsicherheit.
Dabei wurden diverse Kriterien festgelegt, welche mit verschiedenen Datenbanken als Grundlage geprüft werden konnten. Das Ganze wurde durch ein Large Language Model (LLM) unterstützt, welches den Code optimierte.
Besonders spannend war ein weiteres Projekt, das sich mit Open Data beschäftigte. Die Herausforderung: öffentlich verfügbare Daten so aufzubereiten, dass sie maschinenlesbar und aussagekräftig werden. Hier war ChatGPT ein guter Helfer.
Mit viel Feingefühl für Datenvisualisierung entstanden daraus überraschende Einblicke. Ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie die Potenziale öffentlich verfügbarer Datenquellen durch strukturierte Analyse und intelligente Aufbereitung genutzt werden können, um wertvolle Erkenntnisse für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu gewinnen.
Haben Sie selbst eine innovative Idee, die im Rahmen eines Design Thinking Workshops umgesetzt werden könnte, und möchten Sie wissen, wie wir Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen können? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Neugierig auf mehr?
Schon 2021 drehte sich beim Morpho-Halt alles um Ideen, Technik und Zusammenarbeit. Werfen Sie einen Blick zurück.
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