Robotic Process Automation (RPA): Kriterien für die Anbieterwahl

01. Dezember 2021

Die Bedeutung von Robotic Process Automation (RPA) als Mittel zur Steigerung der Produktivität und Effizienz nimmt kontinuierlich zu. Das Potenzial des Einsatzes von RPA ist weitreichend und hat sich mittlerweile in unzähligen Anwendungsfällen bewährt: Die Erhöhung der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit repetitiver Arbeitsschritte sowie die Entlastung der Mitarbeitenden und die damit verbundene Kostenreduktion sind erwiesen und stehen nicht mehr zur Debatte.

Der Einsatz von RPA gestaltet sich überraschend unspektakulär: Den sogenannten Bots können (u. a.) über die Präsentationsschicht (ohne Programmierung) Tätigkeiten beigebracht werden. Nicht zuletzt positioniert auch diese Einfachheit der nicht-invasiven Integration RPA als kostengünstige Prozessautomatisierungserweiterung mit zeitnahem ROI (Return on Investment), Studien gehen von unter einem Jahr aus.

Vom Usecase zum passenden Anbieter

Ähnlich zahlreich wie die Anwendungsfälle sind auch die aktiven RPA Anbieter. Mitte der 80er-Jahre ging es mit ersten Experimenten los, seit den 2000er Jahren sind leistungsfähige Anwendungen der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Heute gibt es bereits über 50 Anbieter, die ihre Produkte vorteilhaft am Markt positionieren. Die Entscheidung für einen Anbieter gestaltet sich daher nicht immer einfach. Obwohl die Auswahl gross ist, kann jedoch anhand einiger Kriterien erarbeitet werden, welches Tool für den Anwender mit seinem konkreten Usecase vielversprechend ist. Wir haben einige Kriterien für die Anbieterwahl im rasch wachsenden Markt zusammengestellt:

Situation des Kunden

Die Situation des Kunden mit vorhandenen Kenntnissen und bereits im Einsatz stehender Software (auch nicht RPA-bezogen) sollte als Ausgangslage in den Bestimmungsprozess einfliessen.

Vision

Ebenfalls relevant für die Toolentscheidung ist die Vision des RPA-Einsatzes:

  • Soll es sich um eine losgelöste kleine Automatisierung handeln, oder wird nach einer umfassenden Integration mehrerer Applikationen gestrebt?
  • Beschränkt sich das Automatisierungsvorhaben auf identische, sich wiederholende Aufgaben oder möchte man die Bots beispielsweise durch Elemente künstlicher Intelligenz befähigen?

Budget und Zeithorizont

Damit einher geht auch die Frage nach dem Budget und Zeithorizont des Projekts, welche ebenfalls einen Anhaltspunkt bei der Toolentscheidung bietet.

Die Dynamik des Marktes verunmöglicht eine pauschale Bestimmung des besten Anbieters. Die Funktionalitäten werden laufend erweitert, das Softwareangebot ändert sich von Jahr zu Jahr. Vergleichbar dynamisch verhält sich auch die Preissetzung der Anbieter, welche in regelmässigen Abständen überarbeitet oder um neue Pakete erweitert wird. Es ist daher entscheidend, basierend auf dem vorliegenden Bedarf und den aktuellen Gegebenheiten den Entscheid für ein spezifisches RPA-Tool zu fällen.

Die Rolle der APP

Unserer Kerndienstleistung «Prozessoptimierung und -management» widmet sich der Effektivität der Geschäftstätigkeit, RPA mit dem Fokus auf die Effizienz dieser Prozesse gliedert sich nahtlos ein. Beide Ansätze ergänzen sich gegenseitig, mit dem übergeordneten Ziel der Produktivitätssteigerung. Die Zukunft von RPA kann vielfältig sein, aus einem initialen ersten Einsatz ergeben sich oft ungeahnte Anwendungsfälle und Synergien.

Möchten Sie mehr über das Optimierungspotenzial durch RPA erfahren? Oder haben Sie einen konkreten Anwendungsfall, für welchen der Einsatz von RPA geprüft werden könnte? Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Vorhaben und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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