Das Elektronische Patientendossier (EPD)

18.09.2018

Noch ist das elektronische Patientendossier (EPD) in der Schweiz nicht flächendeckend eingeführt. Das Aufklärungspotenzial bei den Gesundheitsfachpersonen ist nach wie vor gross und in zahlreichen Fragen herrscht eine gewisse Unsicherheit.

Dennoch wird an verschiedenen Fronten hart gearbeitet, damit jeder Patientin und jedem Patienten die persönlichen Gesundheitsdaten digital und jederzeit zur Verfügung stehen. Wir begleiten die Stammgemeinschaft axsana bei der Umsetzung des EPDs und sind von dessen Erfolg überzeugt.

Die zwei folgenden Beispiele zeugen davon, dass die Einführung des EPD in grossen Schritten vorangeht.

Mehr Schub für das elektronische Patientendossier

In der aktuellen Verordnung sind die ambulanten Leistungserbringer, wie zum Beispiel Hausärzte, vom Zwang befreit, sich am EPD zu beteiligen. Dies ist seit geraumer Zeit ein Streitpunkt, der zu viel Unverständnis und Diskussionen führt. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-NR) möchte nun mit einem Vorstoss die Haltung zur doppelten Freiwilligkeit lockern. Die Medienmitteilung vom 31. August 2018 zeigt, wie dieser Vorstoss umgesetzt werden soll. Aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung; wie es weiter geht ist zu beobachten.

Pionierartige Vorbereitung aufs EPD

Pflegeheime müssen sich gemäss der Gesetzgebung Elektronisches Patientendossier (EPDG) «erst» 2022 an eine Gemeinschaft oder Stammgemeinschaft anschliessen. Trotzdem bereitet sich die Stiftung Amalie Widmer in Horgen bereits jetzt aktiv auf die Einführung des EPD in ihrem Pflegezentrum vor. Projektleiter Urs Kessler gibt in einem Interview Einblick in seine Pionierarbeit mit dem Identity Provider HIN. Wir arbeiten eng mit Urs Kessler zusammen und freuen uns, dass seine Arbeit geschätzt wird.

Die APP sieht das Potential des EPD nicht nur in der Optimierung der bestehenden Prozesse im gesamten Gesundheitssystem, sondern auch patientenseitig in der Verbesserung der Transparenz der eigenen Daten.

Möchten Sie mehr über dieses spannende Thema erfahren oder wissen, wie die APP auch Sie bei einem herausfordernden Vorhaben unterstützen kann? Patrick Vestner freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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