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Digitale Nachhaltigkeit
Sie wollen Ihr Geschäft so nachhaltig wie möglich gestalten und den Nutzen der Digitalisierung langfristig maximieren?
Ihre Herausforderung
Sie sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, Ihr Geschäft so nachhaltig wie möglich zu gestalten und möchten den Nutzen der Digitalisierung sowohl für Ihr Unternehmen wie auch für Menschen von heute und morgen langfristig maximieren? Beispielsweise möchten Sie konkret wissen:
Wie Sie Ihre neue Business-Idee digital zukunftsfähig ausgestalten?
Wie Sie Ihre Daten nachhaltig nutzen und daraus einen Mehrwert für Ihr Unternehmen, Ihre Partner und die Gesellschaft schaffen?
Wie eine von Ihnen entwickelte Software nachhaltig und erfolgreich an den Markt gebracht werden kann?
Unsere Lösung
Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Ökologische Aspekte wie Strom- und Ressourcenverbrauch einer verwendeten Hardware mögen einem dazu als erstes in den Sinn kommen. Digitale Nachhaltigkeit geht aber weiter. Digitale Lösungen und Geschäftsmodelle sollen auch ökonomisch nachhaltig ausgestaltet sein und einen gesellschaftlichen Nutzen stiften. Dazu ist neben dem digitalen Gut selbst auch das Umfeld, in dem es entwickelt und verwendet wird, zu betrachten.
Vorgehen
Als Berater:innen mit langjähriger Erfahrung an der Schnittstelle von IT und betriebswirtschaftlichen Themen wählen wir dabei einen gesamtheitlichen Ansatz. Als Grundlage für unsere Leistungen im Bereich der digitalen Nachhaltigkeit stützen wir uns auf zehn wissenschaftlich definierte Voraussetzungen für digitale Nachhaltigkeit nach Stürmer, Abu-Tayeh und Myrach. Diese umfassen neben technischen Aspekten zu Code, IT-Architektur oder Standards auch Aspekte der Finanzierung, Governance oder Lizenzierung.
In drei Schritten analysieren wir Ihr digitales Gut bezüglich digitaler Nachhaltigkeit und schlagen Ihnen konkrete Empfehlungen vor.
Schritt 1: Klärung der Ausgangslage und Definition des Scope
Gemeinsam klären wir Ihre Absicht sowie die Ausgangslage und legen den Scope der Nachhaltigkeitsanalyse fest. Zum einen definieren wir dabei die Art und die Anzahl an digitalen Gütern, die einer Analyse unterzogen werden sollen. Zum anderen prüfen wir, welche Voraussetzungen für digitale Nachhaltigkeit in Ihrem Kontext relevant sind.
Digitale Güter
Digitale Güter sind Zeichenfolgen von 0 und 1, die sich dadurch auszeichnen, einen Wert zu haben. Beispielsweise sind das Datendateien wie Texte oder Videos und Computercodedateien wie eine Software oder Datenbanken.
Schritt 2: Durchführen der Nachhaltigkeitsanalyse
Für den gemeinsam definierten Scope führen wir eine Nachhaltigkeitsanalyse durch. Wir fokussieren uns auf das digitale Gut selbst, auf das umliegende Ökosystem sowie auf den Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Welt. Die relevanten Voraussetzungen für digitale Nachhaltigkeit werden analysiert und beurteilt. Dabei greifen wir auf langjährige Erfahrung aus zahlreichen Projekten der Entwicklung von digitalen Gütern und in der Entwicklung von Geschäftsmodellen zurück.
Schritt 3: Dokumentation der Ergebnisse und Festlegung des weiteren Vorgehens
Schlussendlich werden die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsanalyse dokumentiert und je nach Art des digitalen Gutes werden Empfehlungen oder Massnahmen vorgelegt. Gerne erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam weitere Lösungen und begleiten Sie dabei, die Erkenntnisse operativ zu nutzen.
Voraussetzungen für digitale Nachhaltigkeit
nach Stürmer, Abu-Tayeh und Myrach (2016)
Das digitale Gut soll qualitativ ausgereift sein (hochwertig programmiert, korrekt und sicher).
Digitale nachhaltige Güter sollen transparente Strukturen aufweisen (offengelegter Quellcode, Nachvollziehbarkeit des Datenformats, technische Transparenz).
Informationen sollen sowohl von Menschen wie auch von Maschinen verstanden werden (Verknüpfung von Informationen durch semantische Daten).
Informationen und Anwendungen sollen redundant an unterschiedlichen Orten gespeichert sein (z. B. mittels Peer-to-Peer-Ansätzen).
Digitale Güter sollen durch rechtliche Rahmenbedingungen beliebig genutzt, verändert und weiterverteilt werden dürfen (Open Source, Open Data oder Open Access).
Know-how und Erfahrungen (implizites Wissen) sollen auf möglichst viele Menschen aus unterschiedlichen Organisationen verteilt sein (Vermeidung Lock-In-Effekt).
Die Partizipations-Kultur soll erlauben, dass sich kompetente Personen mit konstruktiven Beiträgen an der Erweiterung und Weiterentwicklung des digitalen Guts beteiligen können (z. B. durch Peer-Review-Prozesse).
Die Kontrolle über das digitale Gut soll möglichst dezentral in fairen und transparenten Führungsstrukturen verteilt sein (Good Governance).
Die Finanzierung der benötigten Ressourcen soll durch den Einbezug von möglichst vielen verschiedenen Akteuren breit abgestützt sein.
Das digitale Gut soll einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im klassischen Sinn leisten und somit eine positive ökologische, soziale und ökonomische Wirkung erzielen. Zudem sollen digital nachhaltige Güter in ihrer Herstellung und Anwendung Ressourcen mit nachhaltigem und fairem Hintergrund nutzen.
Möchten Sie mehr über dieses spannende Thema erfahren? Zögern Sie nicht uns per Telefon unter 058 320 30 00, per E-Mail unter office@app.ch oder mittels des untenstehenden Formulars zu kontaktieren. Unsere Expertinnen und Experten freuen sich auf Ihre Anfrage, wir unterstützen Sie gerne als kompetente Partnerin auf Ihrem Nachhaltigkeitsweg.
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